
ERF Plus - Wort zum Tag
Publisher:
ERF
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Published at:
2/28/2025
Category:
Devotionals
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ERF Plus - Wort zum Tag
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Mit Jesus unterwegs
Manchmal denke ich: Wie gerne wäre ich mit dabei gewesen, mit all den Menschen, die mit Jesus unterwegs gewesen sind.
Wie gerne hätte ich mich still unter die Schar seiner Jünger begeben und ihren Gesprächen mit Jesus gelauscht.
Im Johannesevangelium gewinne ich in Kapitel 14 einen faszinierenden Einblick in die Gespräche Jesu mit seinen Jüngern.
Soeben hat Petrus die Frage gestellt: „Herr, warum kann ich dir jetzt nicht folgen?“ Die Antwort, die Jesus gibt, verweist auf sein Leiden und Sterben.
Und sie eröffnet einen Blick auf das Haus seines Vaters im Himmel, die ewige Heimat bei Gott.
Da meldet sich Thomas zu Wort:
„Und… wie kommen wir denn dort hin? Wer zeigt uns den Weg?“
Die Antwort, die Jesus gibt, verblüfft und erstaunt noch mehr:
„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich.“
Ratlos schauen die Jünger einander an:
Wie ist das gemeint… „Jesus - der Weg zum Vater?“
Da schaltet sich auch Philippus in das Gespräch ein:
„Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns!“
Die Antwort, die Jesus gibt, klingt fast ein wenig traurig:
„So lange bin ich nun schon bei euch. So lange bin ich nun schon mit euch unterwegs. Aber ich habe den Eindruck: Ihr habt erst wenig verstanden.“
Und dann sagt Jesus den großartigen und zugleich geheimnisvollen Satz:
„Wer mich sieht, der sieht den Vater.“
Dieser Satz ist keine Aufforderung, über Gott zu spekulieren.
Er ist auch keine Aufforderung, sich ein eigenes Bild über Gott zu machen.
Sondern er ist eine schlichte Einladung, in Jesus Gott zu entdecken.
Natürlich haben Menschen zu allen Zeiten auch rein abstrakt über Gott nachgedacht.
Sie haben versucht Gottes Wesen zu ergründen und mit klugen Gedanken zu beschreiben.
Dabei „wabert“ und „geistert“ über allem der Satz:
„Irgendwie… glauben wir doch alle… letztlich… an denselben Gott… oder etwa nicht?!“
Da bin ich doch dankbar für die klaren und unmissverständlichen Aussagen der Bibel.
Ich bin dankbar für diesen einen, kurzen, und doch erhellenden Satz Jesu:
„Wer mich sieht, der sieht den Vater.“
Jesus ist nicht nur der einzige Weg zum Heil.
Jesus ist auch der einzige Weg, um Gottes wahres Wesen zu erkennen.
So wie Jesus ist, so ist auch Gott: voller Erbarmen und Liebe, klar und wahr, ernst und freudebringend, voller Verlangen, uns Menschen zu erlösen.
Alle Züge, die ich an Jesus entdecke, darf ich auch auf den Vater übertragen.
Mag sein, dass Petrus, Thomas und Philippus das in jenem Augenblick noch nicht wirklich verstanden.
Aber entscheidend war: Sie blieben weiterhin mit Jesus unterwegs, auch mit ihren Fragen und Zweifeln.
Und als Jesus ihnen dann als der Auferstandene begegnete, da war es vor allem Thomas, der Zweifler, der stellvertretend für alle die anbetenden Worte fand:
„Mein Herr und mein Gott!“
Autor: Lothar Podszus
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